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Silvester 2019 – ein Jahresrückblick

Dienstag, Dezember 31st, 2019

Der Fleischer/Metzgerblog-Moderator zieht Bilanz

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister, online aufrufbare oder in Printmedien veröffentlichte Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft erwarten für das deutsche BruttoInlandsProdukt 2019 im Vergleich zum BIP 2018 ein moderates Wachstum zwischen 0,4 und 0,6 Prozent. Und damit befindet sich die deutsche Wirtschaft das zehnte Jahr in Folge auf Wachstumskurs.

Generelle Konsumbereitschaft

Angesichts der Diskussion um Negativzinsen auf Sparkonten und einer niedrigen Inflationsrate von 1,4 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt destatis.de) ist die Konsumlust der Deutschen offensichtlich auch in 2019 ungebrochen. Der Arbeitsmarkt ist robust; und Lohnzuwächse um branchenübergreifend durchschnittlich 3,4% übersteigen die 1,5%ige Verbraucherpreis-Steigerung.

Fleischkonsum, Fleischsorten und Alternativen

„Pro Kopf,“ so erläutert Philipp Henrich auf de/statista.com/themen/1315/Fleisch „werden in Deutschland durchschnittlich rund 60 Kilogramm Fleisch und Fleischwaren aller Art verzehrt. Rund zwei Drittel davon macht allein Schweinefleisch aus, etwa 13 Kilogramm entfallen auf Geflügel und etwa 10 Kilogramm auf Rind- und Kalbfleisch. Während sich der gesamte Fleischkonsum in den letzten Jahren relativ stabil entwickelt hat, ist eine Verschiebung von Schweinefleisch hin zu Rindfleisch und Geflügelfleisch zu beobachten.“

Vor dem Hintergrund dieses relativ stabilen Fleischkonsums der letzten Jahre sind die Ernährungsweisen in Deutschland vielfältig. Dem Ergebnis einer Umfrage zufolge, die von Philipp Henrich hierzu im Juli 2019 unter dem Titel „Umfrage in Deutschland zu den verbreitetsten Ernährungsweisen 2019“ auf de/statista.com/themen/1315/Fleisch veröffentlicht wurde „breiten sich sich immer neue Ernährungsformen unter den Deutschen aus“.

Hierzu gehören „Pescetarier“, deren Speiseplan neben pflanzlichen Lebensmitteln Fisch und Meeresfrüchte umfasst. Hierzu gehören ferner „Reduktionswillige Fleischesser“ , die bereit sind, ihren Fleischkonsum zugunsten fleischloser Ersatzprodukte einzuschränken. Hierzu zählen auch „Flexitarier“, die vegetarische oder vegane Kost lieben, aber auf Fleisch- und Wurstkonsum nicht ganz verzichten wollen. Der typische „Flexitarier“ wird sich zwar in Ihrem Ladengeschäft nicht zwangsläufig als solcher outen, gilt jedoch als audio-visueller Impulskäufer und folglich als ideale Kontaktperson, um seine Reaktion auf die Präsentation einer neuen Varietät in Ihrem Angebots-Sortiment zu testen. „Die Anzahl der Vegetarier“, so die „Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse“, „die sich selbst als Vegetarier einordnen lag im Jahr 2019 bsi 6,10 Millionen. Damit waren es 400.000 Personen mehr als noch vor zwei Jahren.“ –

Geschäftsmodelle

Start-Ups im Ernährungssektor sowie neue, erfolgreiche Geschäftsmodelle erhöhen die Wettbewerbsdichte und -Intensität. So rückt Amazon fresh im Jahre 2019 mit inzwischen elf bundesweit verteilt liegenden Logistikzentren, einer Vielzahl von Verteilzentren, Prime Now-Stationen und einem AmazonFresh Depot in Potsdam immer näher an den Endverbraucher heran. Food-Courts in (Großstadt)-Einkaufscentern mit einer Vielzahl unterschiedlich strukturierter Anbieter im gastronomischen Bereich versprechen Genuss von „Klassikern bis hin zu gastronomischen Highlights“. Vielfach steigern sie ihre Attraktivität für Familien mit Kindern durch eine digitale Kinderspielecke.

Marketing

Betrachtet man beim Topic Digitalisierung den Aspekt Intelligenter Unternehmensdialog und Servicequalität, dann hatte Deutschland auch im Jahre 2019 immer noch Nachholbedarf.

Zwar versprach Kanzleramtsminister Helge Braun Mitte des Jahres 2019 in einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche, die Digitalisierung genieße in der Bundesregierung inzwischen „auf allen Ebenen höchste Priorität“. Jedoch: Erfolgreiche Digitalisierung hat eine exzellente Infrastruktur zur Voraussetzung, die eine flächendeckende Versorgung von Unternehmen, Behörden und Bürger*Innen mit Glasfaser und Mobilfunk sicherstellt. Und hier waren einige ländliche Gebiete auch in 2019 immer noch unterversorgt.

Doch die Zahl der Fleischer-Fachgeschäfte, die diese Informations-Technologie inzwischen zu nutzen verstehen ist in 2019 gewachsen. Kundenfreundlich gestaltete smartphone-adaptive Websites, Webshops, laufende (Angebots)-Aktualisierungen und Feed Back durch Google-Analytics-Auswertungen ermöglichen Ihnen als Fleischer/Metzgermeister, Kundenwünsche zu erkennen und natürlich auch neue Kundenwünsche zu wecken. Und so betritt so manch ein Kunde bestens vorinformiert und eingestimmt Ihr Ladengeschäft. Der direkte Kundenkontakt via Bedientheke ermöglicht Ihnen jetzt, sich auf persönliche Ernährungsberatung zu konzentrieren und sich so gegenüber preisaggressiven Discountern und beratungsarmen Supermärkten abzugrenzen.

Sonderpunkt: Verzehrfertige Produkte

Mobile Arbeitszeiten, die besonders in Doppelverdiener-Haushalten große Flexibilität in der häuslichen Speisenzubereitung erfordern ziehen mobile Essenszeiten nach sich. Vielfach wird in solchen Mehrpersonen-Haushalten weniger gekocht.

Aber nicht nur in der heutigen Businesswelt ist deshalb der Wunsch nach Fertiggerichten, die zeitsparend zu Hause einfach nur noch erhitzt zu werden brauchen ein veritabler Trend. Und zwar ein Trend, der sich inzwischen längst  zu einem, andere Verzehr-Tendenzen überlagernden MEGA-Trend entwickelt hat.

Und hier könnten Sie als Fleischer/Metzgermeister nicht nur in 2019 vom Ideenreichtum Ihrer (Gewürz)-Lieferanten profitieren.

Eine Basis hierzu liefert der Kreativitäts- und KnowHow-Fundus der Wallufer VAN HEES GmbH . Denn das international aufgestellte Unternehmen für Gütezusätze und Gewürze, für Convenience-Produkte und Aromen versorgte auch im Jahre 2019 mit der Kundenzeitschrift „Pfiff“ seine Kunden nicht nur mit „neuen Produktideen, Technologien und Fachinformationen“. Sondern darüber hinaus weiß man auf der Website-Unterseite „Köstliche Erfolgsrezepte für jeden Anlass“ auch ausgewählte Rezepte zu präsentieren, die Ihnen „schmackhafte Trend- und Produktideen zeigen“. Das Unternehmen verspricht zudem „Technologische Beratung in allen Fachfragen“ und überzeugt mit Fachinformationen zur Lebensmittelsicherheit . Food.PreTECT. Darüber hinaus visualisieren seit vielen Jahren Anwendungs-Videos die Vorteilhaftigkeit der Verwendung von VAN HEES-Produkten.

Fachmessen

Im Jahre 2019 werden Sie als Fleischer/Metzgermeister sicherlich die Gelegenheit gehabt haben, international bedeutsame deutsche Fachmessen wie die Frankfurter IFFA, die Nürnberger Evenord oder die Hamburger INTERNORGA als wertvolle Informationsplattform und nachhaltige Inspirationsquelle zu nutzen. Und die Stuttgarter SÜFFA, die im Jahre 2020 Jubiläum feiert, wurde weit im zeitlichen Vorfeld hier auf Fleischer/Metzgerblog bereits 2019 mit zwei Beiträgen ins Blickfeld gerückt, deren jüngster vom 17. Dezember 2019 datiert.

Grußwort

Für das Jahr 2020 wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie Gesundheit, Schaffensfreude und Erfolg. Greifen Sie einmalige Gelegenheiten beim Schopf. Beobachten Sie Trends, die sich zu Megatrends entwickeln könnten. Und:

Bewahren Sie sich Ihre Begeisterung
für Ihr so wichtiges Schaffen!

Es grüßt Sie freundlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Moderator vom genuss-affinen Regional-Portal Kulinarisches-OWL.de
Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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SÜFFA 2020 und „Der Hirsch in der Salami“

Dienstag, Dezember 17th, 2019

Wildbret als lukratives Zusatzgeschäft an der Metzgertheke

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

die laufende, stets suchmaschinen-optimierte  Berichterstattung im deutschen Fleischer/Metzgerblog zu bedeutenden Fach- und Leitmessen der Lebensmittelbranche wird heute mit der Veröffentlichung der jüngsten PR zur Stuttgarter SÜFFA 2020  fortgesetzt, die wir Ihnen gern in wesentlichen Auszügen nachstehend übermitteln:

 

Medien-Information Nr. 2 vom 16. Dez. 2019

SÜFFA 2020 und „Der Hirsch in der Salami“

 

„Der Hirsch in der Salami – Aus Wald und Flur frisch auf den Tisch: Wildbret ist ein Trendthema auf der Stuttgarter SÜFFA 2020″

Der Konsum von regionalem Wildbret ist kräftig gestiegen. Mehr als 36 000 Tonnen wurden während der vergangenen Jagdsaison in Deutschland verzehrt, ein Plus von gut einem Drittel. Mit fast 20.000 Tonnen führt das Wildschwein unangefochten die Beliebtheitsskala an, gefolgt von Reh, Rot- und Damwild. Die Gründe für die wachsende Nachfrage sind durchaus vielschichtig: Nicht nur als Delikatesse, sondern auch hinsichtlich gesunder Ernährung, Tierwohl oder Herkunftssicherheit ist das Fleisch aus heimischen Wäldern unschlagbar. Grund genug für die Organisatoren der Stuttgarter SÜFFA 2020, das Trendthema Wildbret aufzugreifen. Für manchen Aussteller oder Besucher dürfte dies doppelt interessant sein: Unter den 35.000 Mitgliedern des Landesjagdverbandes finden sich rund 3000 Metzger.

 

„Marktnische mit großem Potenzial“
Als eine der führenden Veranstaltungen für die Fleischbranche sei die SÜFFA „eine wichtige Informationsplattform und ein Marktplatz für neue Ideen“, erklärt Projektleiterin Sophie Stähle von der Messe Stuttgart. „Deshalb haben wir beschlossen, in Kooperation mit dem Landesjagdverband die Marktnische Wild und Wildprodukte zu beleuchten, denn darin steckt großes Potenzial. Erste Rückmeldungen von Metzgern und Jägern sind gleichermaßen positiv.“

 

„Unbedenkliches, sicheres Fleisch“
Das kann Samuel Golter, Zuständiger für die Förderung der Wildbretvermarktung des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg, nur bekräftigen: „Immer mehr Menschen fragen nach nachhaltig produziertem Fleisch – ohne Transporte, ohne Medikamente, mit einem freien und selbstbestimmten Leben. Wild ist definitiv unbedenkliches, sicheres Fleisch, denn die Tiere werden vor der Verwertung genau beschaut. So muss beispielsweise jedes Stück Schwarzwild vor der Verarbeitung eine amtliche Trichinenbeschau durchlaufen.“ Menschen, die gerne Wildbret essen, wüssten jedoch häufig nicht, wo sie es beziehen könnten. Der erste Weg führe dann zum „Metzger ihres Vertrauens“, doch gebe es dort vielerorts noch Vorbehalte. „Dabei ist es kein Hexenwerk, Wildbret als zusätzliches Produkt in den Betriebsablauf einzugliedern.“

 

„Ganzjährig gutes Zusatzgeschäft“
Im Gegenteil: Golter sieht in den Metzgern „ideale Partner der Jäger“, da sie in der Lage seien, ein Tier vollständig zu verwerten. Gerade veredelte Wildprodukte wie Salami, Fleischkäse oder Maultaschen böten gute Verdienstmöglichkeiten. „Wir wollen dem Fleischerhandwerk zeigen, dass Wild in der eigenen Fleischtheke ganzjährig ein gutes Zusatzgeschäft bietet. Dazu sind wir auf der SÜFFA sowohl mit dem Landesjagdverband als auch mit den WildRebellen präsent – jungen Metzgermeistern und Köchen, allesamt leidenschaftliche Jäger, die als Wildbret-Botschafter fungieren.“ Geplant seien verschiedene Kurse und Bühnenshows sowie Seminare zu Hygiene und rechtlichen Grundlagen. „Im Gespräch ist auch eine Show-Theke mit einem gemischtem Sortiment aus Wildprodukten und Waren aus Tierhaltung.“

 

„Wild bleibt etwas Besonderes“
Im Übrigen verzeichne man nicht nur beim Wildbret, sondern auch beim Jagen deutliche Zuwächse, freut sich Golter. „Unsere Mitgliederzahlen steigen Jahr um Jahr. Dabei ist eine interessante Entwicklung zu beobachten: In den Vorbereitungskursen zur Jagdscheinprüfung sitzen inzwischen bis zu zwanzig Prozent Frauen.“ Oberste Aufgabe der Jägerinnen und Jäger sei der Erhalt eines gesunden Wildbestandes, „eine Balance zwischen Wald und Wild“. Dadurch sei die Menge des Fleischangebots begrenzt, was sich dem Verbraucher aber „gut kommunizieren“ lasse. „Wenn einmal nichts da ist, ist eben nichts da, ähnlich wie beim Spargel – obwohl freilich das ganze Jahr über Jagdsaison ist. So bleibt Wild etwas Besonderes. Und schließlich gehört zur Jagd auch etwas Glück!“

 

Eckdaten der SÜFFA 2020
Veranstaltungsort: Messe Stuttgart, Halle 4 und Oskar Lapp Halle (Halle 6)
Termin: 7. – 9. November 2020
Öffnungszeiten: Samstag 13:00 – 20:00 Uhr, Sonntag und Montag 10:00 – 18:00 Uhr
Tageskarte: Online-Vorverkauf 23 Euro, Tageskasse vor Ort 28 Euro, ermäßigt 16 Euro, Schulklassen (in Begleitung eines Lehrers, ohne VVS)/Person 10 Euro

Weitere Informationen unter: www.sueffa.de

#sueffa

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Landesmesse Stuttgart GmbH
Andreas Ott
Kommunikationsleiter
Messepiazza 1
70629 Stuttgart (Germany)
Tel.: +49 711 18560-2449
Fax: +49 711 18560-2008
Mobil: +49 178 3704 194
andreas.ott@messe-stuttgart.de
http://www.messe-stuttgart.de

Sitz der Gesellschaft: Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: HRB 585
Aufsichtsratsvorsitzende: Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL
Geschäftsführer: Roland Bleinroth, Ulrich Kromer von Baerle

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Soweit wesentliche Auszüge aus der jüngsten Medien-Information der SÜFFA-Messeleitung

Es grüßt Sie freundlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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P. S. Der Beitrag wird bis auf weiteres auch gelistet unter „Erfolgskonzepte für Fleischer-Fachgeschäfte

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