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SÜFFA 2018: Wettbewerbe ein „Gradmesser für Qualität“

Dienstag, November 6th, 2018

700 Proben aus dem In- und Ausland eingereicht // Gesamtsieger kommt aus Elzach im Schwarzwald

Sehr geehrter Herr Fleischer-/ Metzgermeister,

wir freuen uns, Ihnen nachstehend wesentliche Auszüge aus einer weitere Medieninformation zur SÜFFA 2018 bekannt zu geben, welche die Fleischer/Metzgerblog-Moderation jüngst erreichte.

 

Medieninformation zur SÜFFA 2018

Leistung zahlt sich aus: Auf der Stuttgarter SÜFFA 2018, Branchentreff für das Fleischerhandwerk und die mittelständische Industrie in Deutschland und im angrenzenden Ausland, wurden am Sonntag und Montag die Gewinner der zahlreichen SÜFFA-Wettbewerbe ausgezeichnet. Als Gesamtsieger der diesjährigen SÜFFA-Wettbewerbe ging die Obere Metzgerei Franz Winterhalter GmbH aus Elzach hervor. Das in neunter Generation familiär geführte Schwarzwälder Unternehmen holte in sechs Disziplinen 38 Goldmedaillen.

 

„Wendelin und Peter Winterhalter freuten sich über den Gesamtsieg
bei den SÜFFA-Qualitätswettbewerben
(v. l.: Wendelin Winterhalter, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL,
Peter Winterhalter, Wolfgang Herbst)“ © Bild: Messe Stuttgart

 

Für Wendelin Winterhalter, der sich die Geschäftsleitung mit seinem Bruder Peter teilt, ist die Teilnahme mehr als nur sportlicher Wettstreit: „Wir nutzen die SÜFFA-Wettbewerbe regelmäßig als Gradmesser, um die Qualität unserer Produkte neutral bewerten zu lassen. Die Ergebnisse finden Aufnahme in unser Qualitätsmanagement.“ Die Freude über den Sieg, der „natürlich gut fürs Renommee ist“, sei umso größer, „weil er eine schöne Bestätigung für unsere Mitarbeiter ist. Mit dem Preis wird eine Teamleistung ausgezeichnet, die sich im Produkt widerspiegelt.“ Ausruhen auf den erworbenen Lorbeeren kommt für Winterhalter nicht in Frage: „Wir sind erst zufrieden, wenn der Kunde wiederkommt – das ist ein Wahlspruch, den wir von unserem Vater übernommen haben!“

Auch das übrige Gewinnerfeld konnte sich mit vielen glanzvollen Leistungen sehen lassen: Den Titel des „Schinkenkönigs 2018“ teilen sich künftig die Stirner-Sinn Kronenmetzgerei aus Gerlingen und die Obere Metzgerei Franz Winterhalter mit jeweils neun Mal Gold. Im 12. Stuttgarter Schinkenwurst-Wettbewerb um das „Stuttgarter Rössle“ siegte die Metzgerei Schneider GmbH aus Pliezhausen, die sich auch im 23. Internationalen Brühwurst-Wettbewerb sowie im 20. Internationalen Pasteten- und Rouladen-Wettbewerb gegen sämtliche Konkurrenten durchsetzen konnte.

Gewinner des 8. Internationalen Kochwurst-Wettbewerbs ist die Stirner-Sinn Kronenmetzgerei, den 6. Internationalen Rohwurst-Wettbewerb entschieden die Stuttgarter MEGA Fleisch GmbH, Wendelin Winterhalter, Elzach und die Stuttgarter Metzgerei Silke Wallisch für sich. Die Doppelspitze des 16. Internationalen Rohschinken-Wettbewerbs bildeten die Metzgerei Georg Schwab aus Altenmünster und die Obere Metzgerei Franz Winterhalter. Im 14. Internationalen Kochpökelwaren-Wettbewerb überzeugten die Metzgerei & Partyservice Gerhard Kaiser aus Rheinhausen, die Metzgerei Schneider und die Stirner-Sinn Kronenmetzgerei. Den ersten Platz im Maultaschen-Wettbewerb belegte die Metzgerei Eberhard Schmid aus Sontheim an der Brenz.

Die begehrten Preise gelten als anerkannte Qualitätssiegel. Insgesamt wurden im Vorfeld von einer Expertenjury rund 700 Proben aus Deutschland, Dänemark, Österreich und Frankreich einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Besonders auffällig war diesmal die hohe Experimentierfreude der Teilnehmer: So wurden etwa Produkte mit „exotischen“ Zutaten wie Maronen, Nüssen oder sogar Schokolade eingereicht. Die Ergebnisse zeigten, „wie hoch das Leistungsniveau unserer Handwerksbetriebe ist“, freute sich Wolfgang Herbst, Wettbewerbsleiter und stellvertretender Landesinnungsmeister für das Fleischerhandwerk in Baden-Württemberg, über die vielen „kreativen Exponate“.

Hochspannung herrschte bei den „live“ auf der SÜFFA ausgetragenen Wettbewerben: Siegerinnen im 15. Internationalen Nachwuchs-Platten-Wettbewerb wurden Tiffany Stephany von EDEKA Fedele in Bad Wildbad und Jessica Schott von der Direktvermarktung Schott in Gebsattel, die auch in der Sparte „Fingerfood und Flying Buffet“ konkurrenzlos blieb. „Ein Highlight der SÜFFA“ nannte Wolfgang Herbst den Berufsschulwettbewerb am Montag. Das Ergebnis zeugt vom großen Elan des Fleischerei-Nachwuchses: 47 Teams holten 21 Gold-, 16 Silber- und 10 Bronzemedaillen. „Was die jungen Leute da an Leistung und Kreativität zeigen, ist immer wieder beeindruckend“, lobte Herbst. „Und es macht Mut!“

Näheres zu den Wettbewerben und detaillierte Siegerlisten im Internet unter: www.sueffa.de/wettbewerbe

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Soweit Auszüge aus der Pressemitteilung der SÜFFA-Messeleitung

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Bücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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SÜFFA 2018: Für ein gutes Stück Fleisch zahlt der Kunde gerne

Freitag, Oktober 19th, 2018

Verbraucher achten zunehmend auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Tierwohl / SÜFFA-Wettbewerbe gelten als Gütesiegel

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

der typische „qualitäts- und preisbewusste Verbraucher von heute“ stellt sicherlich auch in Ihrem Unternehmen die dominante Zielgruppe. Und dieser Kunde ist zunehmend aufgeschlossen für Informationen hinsichtlich der Wertschöpfungskette und -Schwerpunkte Ihres Fleischer-Fachgeschäftes.

Im Rahmen unserer laufenden Berichterstattung zur SÜFFA 2018 erreicht die Fleischer/Metzgerblog-Moderation  eine weitere

 

Medieninformation des Messeveranstalters

 

die wir Ihnen nachstehend gern in wesentlichen Auszügen vorstellen:

 

„„Deutschland, wie es isst“ – unter diesem Titel gibt der aktuelle „Ernährungsreport“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) interessante Einblicke in das Konsumverhalten der Bevölkerung. Darüber kann sich insbesondere das Fleischerhandwerk freuen: Allen vegetarisch-veganen Strömungen zum Trotz kommen bei knapp einem Drittel der Befragten weiterhin täglich Fleisch und Wurst auf den Tisch. In ihrer Kaufentscheidung sind die Kunden durchaus anspruchsvoll.

Höherer Preis wird akzeptiert
Laut der BMEL-Studie spielen bei tierischen Produkten zunehmend Kriterien wie regionale Herkunft und Zuchtbedingungen eine Rolle. Eine große Mehrheit der Befragten wäre bereit, mehr für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Tiere besser gehalten würden, als es die Gesetze vorschreiben. Trends, die an der Metzgertheke vor Ort spürbar sind, wie Metzgermeister Günther Egeler von der Ammertäler Metzgerei Egeler in Ammerbuch-Reusten bestätigt: „Es wird heute viel bewusster eingekauft. Unsere Kunden wollen wissen, woher die Tiere stammen oder welches Futter sie bekommen haben. Da wir mit unseren regionalen Lieferanten seit vielen Jahren persönlich zusammenarbeiten, können wir sicher sein, dass kein Genfutter und auch kein Soja aus Südamerika verwendet wurde.“ Dafür greife der Verbraucher gern etwas tiefer in die Tasche.

Neues Werteverständnis und Heimatbegriff
Ähnlich sieht man es auf Erzeugerseite. Seit jeher verstehe man sich als „Pionier hinsichtlich Regionalität, Tierwohl, Freiheit von Gentechnik und Medikamenteneinsatz“, erklärt der Gründer und Vorsitzendende der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall w.V., Rudolf Bühler. „Die Verbraucherschaft verlangt das heutzutage. Diese Trends sind mit einem neuen Werteverständnis verbunden, ausgehend von dem Begriff ‚Heimat‘.“ Die „natürliche und historische Partnerschaft zwischen Bauern und Fachmetzgereien“ sei dabei von Vorteil für beide Seiten, denn „auch die Fachmetzgerei kann nur überleben, wenn sie hochwertiges Fleisch aus bekannter bäuerlicher Herkunft anbietet und nicht anonymen Rohstoff vom Handel oder den großen Fleischkonzernen“.

Metzger mit eigener Herde
Metzger Egeler, der 2017 auf der Stuttgarter SÜFFA von den Fachmedien afz – allgemeine fleischer zeitung und FLEISCHWIRTSCHAFT als „Persönlichkeit des Jahres“ ausgezeichnet wurde, hält am Ort selbst eine kleine Herde von Hinterwälder-Rindern, eines kleinrahmigen Landschlags aus dem Schwarzwald. Neben einem Beitrag zum Erhalt der gefährdeten Nutztierrasse steckt dahinter ein Naturschutzgedanke: „Diese Tiere sind an Hanglagen angepasst; sie schonen die Böden, da sie keine tiefen Tritte hinterlassen, und fressen Gräser, die das normale Fleckvieh nicht anrührt.“ Bei der Verarbeitung liegt Egeler „aus Respekt vor dem Leben“ die vollständige Verwertung der Tiere am Herzen. „Das ist ja auch sinnvoll, wenn schon ein Tier stirbt.“ Besonders wichtig sei auch, „dass die Erzeuger selbst den Transport zur Schlachtung übernehmen. So entsteht für die Tiere weniger Stress, was sich nicht zuletzt in der Fleischqualität niederschlägt.“ Ähnliches gelte für die Arbeit im genossenschaftlich betriebenen Gärtringer Schlachthof, wo hohe Tierwohl- und Hygienestandards herrschten. „Das alles können wir im Ladengeschäft kommunizieren. Bislang hat es sich ausgezahlt, dass wir diesen Weg gegangen sind. Unsere Chance ist Qualität!“

Gütesiegel: SÜFFA-Qualitätswettbewerbe
Ein Marktplatz für Qualität im besten Sinne ist die Fachmesse SÜFFA, Branchentreff für das Fleischerhandwerk und die mittelständische Industrie in Deutschland und im angrenzenden Ausland. Die begehrten Auszeichnungen bei den SÜFFA-Qualitätswettbewerben, die deutschlandweit zu den größten und wichtigsten ihrer Art zählen, gelten als anerkannte Gütesiegel.““

Soweit die Pressemitteilung der SÜFFA Messeleitung

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Bücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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