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NEU im Sortiment von HAGESÜD INTERSPICE:

Mittwoch, Oktober 30th, 2019

MARINIERSOFT®Andalusia und MARINIERSOFT®Kentucky Bacon

Sehr geehrter Herr Fleischer/-Metzgermeister,

auch der Konservativste unter Ihren (Stamm)-Kunden ist aufgeschlossen für gelegent-liche Abwechslungen. In dem Zusammenhang erreicht die Fleischer/Metzgerblog-Moderation eine PR der Hemminger HAGESÜD INTERSPICE Gewürzwerke GmbH, die wir Ihnen im folgenden gern  vollumfänglich zur Kenntnis geben.

Medieninformation

der HAGESÜD INTERSPICE Gewürzwerke GmbH 

Marinaden bringen Abwechslung auf den Tisch. Sie verleihen den Gerichten eine geschmackliche Vielfalt und einen hervorragenden Würzgeschmack.

Neu im HAGESÜD Marinaden-Sortiment ist die MARINIERSOFT®Andalusia. Sie besitzt einen besonders würzigen Paprika-Zwiebelgeschmack, abgerundet mit Pfeffer, Kräutern und Meersalz. Alles in allem ist sie ein perfekter „Allrounder“ für Schwein, Rind und Geflügel.

 

„Andalusia“ © Foto: Hagesüd INTERSPICE

Ebenfalls neu im HAGESÜD Sortiment ist die Marinade MARINIERSOFT®Kentucky Bacon. Inspiriert durch den Trend American BBQ, der sich zunehmend in Deutschland etabliert und eine Hommage an das legendäre BBQ aus den Südstaaten. Diese neue Marinade zeichnet sich vor allem durch ihren delikat rauchigen Bacon-Zwiebelgeschmack kombiniert mit Paprika und Meersalz aus.

„Gefülltes Steak Kentucky“
© Foto: Hagesüd INTERSPICE

 

Beide MARINIERSOFT®Marinaden sind  ohne zugesetzte Allergene und Mononatriumglutamat. In der Theke bestechen sie durch ihre glänzend transparente Optik und aufgrund der attraktiven Farbhaltung.

 Die neuen Marinaden  ergänzen das HAGESÜD MARINIERSOFT®  Sortiment, das nun eine kulinarische Vielfalt von 20 Marinaden auf der Basis von Rapsöl bietet. Ausführliche Informationen zu allen MARINIERSOFT®  Marinaden enthält der neue HAGESÜD Marinaden und Gewürzsaucen 2019 Prospekt.

Unternehmenskontakt:

HAGESÜD INTERSPICE

Gewürzwerke GmbH

Julia Krouzilek

Saarstraße 39

71282 Hemmingen

www.hagesued.de

 

Soweit die Medieninformation der HAGESÜD INTERSPICE Gewürzwerke GmbH

Es grüßt Sie freundlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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P. S. Der Beitrag wird bis auf weiteres auch gelistet unter „Erfolgskonzepte für Fleischer-Fachgeschäfte

 

Ein auch für Lohnschlachtungen geeignetes Schlachthaus – die Idee, die Investition und das kalkulierte Risiko

Mittwoch, Oktober 6th, 2010

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

Die Idee.
Die Idee kam Fleischermeister Jürgen Fritze kam aus dem schleswig-holsteinischen Kalübbe im Jahre 2004. Als Inhaber einer Fleischerei mit Party-Service und eigener Schlachtung fasste er damals den Entschluss, spätestens im Jahr 2010 seine Schlachtkapazitäten zu erhöhen. Er ging davon aus, bis dahin nicht nur wie bisher den Endverbraucher als Kunden gewinnen zu können. Denn: Ab spätestens 2009 müssten alle bisher selbst schlachtenden Betriebe auch seiner Region eine EU-Zulassung haben. Zudem, so sein Kalkül, würde das Ergebnis seiner Investitions-Maßnahmen auch einen Großteil der nicht selber schlachtenden regionalen Fleischerei-Betriebe von der Vorteilhaftigkeit einer Lohnschlachtung in seinem derzeit im (Erweiterungs)-Bau befindlichen Schlachthaus überzeugen. Soweit die Idee.

Die Investition.
Nach den üblichen Herausforderungen, die ein Erweiterungsbau nun einmal mit sich bringt, ist nach Aussage des Fleischermeisters der durch den harten Winter bedingte etwas verspätete Baubeginn nunmehr so gut wie wettgemacht. Das neue Schlachthaus soll Ende Oktober seinen Betrieb aufnehmen.

Das kalkulierte Risiko
Fleischerei Fritze habe im neuen Schlachthaus ihre Schlachtkapazität, so der Fleischermeister, gegenüber dem Jahre 2008 um ca. 50% erhöht. Die aufgestockte Schlachtkapazität betrage demnächst

durchschnittlich 15 – 20 Rinder pro Woche

und

durchschnittlich 50 bis 70 Schweine die Woche

Hierbei plane man mit einem Eigenschlacht-Anteil von ca. 25 – 30 Prozent.

So könnten nicht nur der Endverbraucher sondern vornehmlich auch die nicht selber schlachtenden Fleischerei-Betriebe der Region profitieren. Denn:

Der Standort:
Bei einem zentral gelegenen Standort mitten in Schleswig-Holstein zwischen den Bundesstraßen 404 und 430 sähe er, so der Fleischermeister, das derzeitige Schlachthaus-Einzugsgebiet in einem Umkreis von 3o bis 35 km, innerhalb dessen geschätzte 80 bis 100 Fleischerei-Betriebe lägen.

Ruhezeit und Regenerationsphase:
Dem Schlachtvieh werde nach Anlieferung im Schlachthaus eine mindestens 24stündige Ruhephase in überdachten Stallungen eingeräumt. Diese Regenerationsphase sei wichtig, um dem Kunden den Erhalt von Fleisch ausgeruhter Tiere zu ermöglichen.

Schlachttag und Kühlphase:
Schlachttag sei grundsätzlich der Freitag, da das Fleisch am Montag der Folgewoche sodann komplett durchgekühlt und auch schnittfest sei. Man könne nämlich im neuen Schlachthaus Fritze unmittelbar nach der Schlachtung runterkühlen, was sich insbesondere günstig bei Schweinefleisch auswirke, da so ein festeres Endprodukt geliefert werden könne. Zudem habe man einen Vorkühlraum.

Schlachtung:
Bei Fritze habe man großen Respekt vor dem Umgang mit der Kreatur. So würde im neuen Schlachthaus schonende Schlachtung praktiziert, indem Rinder nicht mehr auf Schragen gelegt, sondern komplett im Hängen geschlachtet würden.

Zerlegung:
Im Schlachthaus Fritze würde im Niedrig-Temperaturbereich gekühlter Räume bei durchschnittlich ca. 5° C zerlegt. Frühester Zerlegungsbeginn sei der Montag (also am dritten Tag nach der Schlachtung). Kollegenbetriebe könnten mit eigenen Gesellen zerlegen lassen. Individuelle Wünsche könnten in gewissem Umfang berücksichtigt werden. Gegebenenfalls könnte Fleischerei Fritze mit eigenem Kühlfahrzeug ausliefern.

Soweit der derzeitige Status und das Konzept.

Das kalkulierte Risiko
Nachdem soeben die Idee vorgestellt wurde und die Schlachthaus-Erweiterungs-Investition in Kürze ihrer Vollendung entgegengeht, werden das von Fleischerei Fritze angedachte (Schlacht)-Preisniveau und die Kooperationsbereitschaft der umliegenden Fleischerei-Betriebe Gradmesser des unternehmerischen Risikos sein. Denn: Das Unternehmen Fritze hat neben dem Schlachtbetrieb traditionell zwei weitere Geschäftsfelder in Form von Fleischerei und Partyservice. Während man hier neben Galloway auch Fleisch der bekannten Fleisch-Rinderrassen vorhält, ist man somit auch Konkurrent solcher nicht schlachtender Fleischereien der Region, die ihrerseits das Schlachthaus nutzen könnten.

Eine lose Kooperationsbereitschaft unter Kollegen setzt Fairness, Loyalität und Vertrauen voraus. Nach Auffassung von Fleischermeister Jürgen Fritze sind seine Reputation sowie die oben dargestellten Kernnutzen seines Schlachthauses für Fleischerei-Betriebe überzeugend genug, um eine eventuelle anfängliche Zurückhaltung unter den Fleischerei-Betrieben von Anfang an zu zerstreuen.

Wie schnell Fleischermeister Jürgen Fritze den Auslastungsgrad seines Schlachthauses hochzieht, wird u. a. davon abhängen, inwieweit seine Fleischerei-Kollegen bereit sind, die Vorteile der sich anbietenden regionalen Kooperationsmöglichkeit zu nutzen. Denn Wachstum ihrerseits könnten insbesondere solche nicht schlachtenden Fleischerei-Betriebe generieren, die gegenüber ihrer Kundschaft im Wettbewerb mit Supermärkten und Discountern auf die „regionale Karte“ setzen. Das heißt: Bei Regionalhaltung oder Regionaleinkauf seines Viehs könnte ein derartig aufgestellter Fleischerei-Betrieb auch zusätzlich auf die standortnahe, schonende und Fleischqualität verbessernde Schlachtung verkaufsfördernd hinweisen.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich
Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

P. S. Fleischermeister Jürgen Fritze würde sich über Ihren Kommentar zu diesem Beitrag ganz sicher freuen.