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IFFA 2019 – optimierte Produktion mittels Digitalisierung // Vorbericht

Mittwoch, Februar 6th, 2019

Frankfurt, 05. 02. 2019: Die Optimierung von Produktionsprozessen basiert zuneh-mend auf Digitalisierung und Vernetzung. Ziel ist es, Produktionssicherheit und Maschinennutzungsgrade zu erhöhen, energieeffizienter zu arbeiten oder flexibler auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Sehr geehrte Herr Fleischer/Metzgermeister, im Rahmen unserer Vorberichterstattung zur IFFA 2019 könnte Sie eine weitere Medieninformation der IFFA Messeleitung interessieren, die wir Ihnen nachstehend gern in wesentlichen Auszügen übermitteln.

Medien-Information zur IFFA 2019

Vom 4. bis 9. Mai zeigen international führende Unternehmen auf der IFFA ihre neuesten Technologien und informieren über die wichtigsten Trends und Entwicklungen in der fleischverarbeitenden Industrie. Breiten Raum nimmt dabei das Optimieren von Produktionsprozessen ein. Die auf der Messe gezeigten Best-Practice-Beispiele bieten Fachbesuchern hierzu wertvolle Anregungen und Entscheidungshilfen.

Smarte Sensoren – Sinne der Maschinen
In der Smart Factory sollen Produkte und dezentrale Maschinen miteinander kommunizieren, sich selbst organisieren, steuern und kontrollieren. Eine grundlegende Voraussetzung dafür ist die jederzeitige Verfügbarkeit der Zustandsdaten von Produkten, Maschinen, Antrieben, Lagern usw. Diese Aufgabe übernehmen sogenannte Smarte Sensoren. Sie verfügen neben dem eigentlichen Sensor zur Messgrößenerfassung auch über integrierte Mikroprozessoren zum Aufbereiten und Aufarbeiten von Signalen. Neben klassischen Messgrößen wie Temperatur, Stromaufnahme, Drehmoment und Druck erfassen sie auch Gase und mikrobielle Verunreinigungen.

 

© und Quelle: Messe Frankfurt Exhibition / Jochen Günther

Paradigmenwechsel im „Condition Monitoring“

Die klassische Wartung nach festen Intervallen oder Betriebsstunden erfolgt aus Sicherheitsgründen meist zu früh und verkürzt so unnötig die Laufzeiten von noch intakten Bauteilen, wie Antriebe, Wellen oder Lager. Damit verlieren die Unternehmen Kapital und wertvolle Ressourcen. Maschinenschäden entstehen nicht aus heiterem Himmel. Sie kündigen sich lange vorher durch ungewöhnliche Geräusche, plötzlich auftretende Maschinenschwingungen oder Temperaturanstiege sowie erhöhte Stromaufnahmen und dergleichen an. Diese Veränderungen lassen sich mittels intelligenter Sensoren in Echtzeit erfassen, online überwachen und mit entsprechender CMS (Condition Monitoring Software) auswerten. Das ermöglicht eine zielgerichtete Wartung und liefert wertvolle Informationen zum weiteren Optimieren von Maschinen und Anlagen.

RFID-Chips überzeugen als elektronisches Jobticket

RFID (Radio Frequency Identification) ermöglicht die Echtzeitübertragung von Daten per Funk zwischen Transpondern und Schreib-Leseköpfen. Die in Schlachthaken, Satten, Paletten, Verpackungen oder Maschinenteilen integrierten Transponder kommunizieren bidirektional mit den an Verarbeitungs- oder Verpackungsstationen installierten Schreib-Leseköpfen. So beinhalten beispielsweise die ab Werk in Slicer-Messer integrierten RFID-Chips neben den Geometriedaten der Schneiden auch die zugehörigen Schärfungsprogramme sowie deren verschlüsselten Artikel- und Seriennummern. Der im Schärfungsmodul installierte RFID-Schreib-Lesekopf liest die Messerdaten ein, identifiziert das Messer, führt das zugehörige Schärfungsprogramm aus und aktualisiert anschließend die Transponderdaten inklusive Angabe der verbliebenen Bearbeitungsreserven. Das Prinzip lässt sich auch auf viele andere Ver- und Bearbeitungsstufen entlang der Wertschöpfungskette übertragen.

Vision-Systeme sorgen für Effizienz, Transparenz und Qualität

Die Kombination aus Digitalkamera und Bildauswertungssoftware gibt Maschinen die Fähigkeit des Sehens und damit die Möglichkeit, gezielt auf Veränderungen in ihrer Umwelt zu reagieren und Entscheidungen zu treffen. So erkennen sie Lage, Position, Orientierung, Form, Größe und Farbe beliebiger Objekte auf Transportbändern. Die dabei gewonnenen Daten eignen sich beispielsweise zur Steuerung von Robotern und Ausschleusungseinheiten oder dem Beurteilen von Fett- und Mageranteilen beim Inline-Klassifizieren von Baconaufschnitt als A-, B- oder C-Ware. Weitere Anwendungen sind das Prüfen auf Vollzähligkeit und Unversehrtheit von Verpackungen sowie das richtige Platzieren und Bedrucken von Begleit- oder Versandlabeln.

Effektiver planen mit dem Digitalen Zwilling

Der digitale Zwilling ist mehr, als nur ein digitales 1:1-Abbild seines physischen Pendants. Er verfügt, wenn auch nur virtuell, über die gleichen Sensoren, Verhalten, Eigenschaften sowie Software und ist ebenso mit anderen Systemen vernetzt. Und das macht ihn für Anlagenplaner und Konstrukteure zum idealen Entwicklungswerkzeug.

Typische Einsatzgebiete sind virtuelle Simulationen von Prozessen sowie Funktionstests von Komponenten, Baugruppen, Maschinen oder Gesamtanlagen inklusive deren Steuerungs- und Applikationssoftware. Das ermöglicht das Aufspüren und Korrigieren von Fehlern bereits im Vorfeld der realen Fertigung, was Kosten, Zeit, Ressourcen und Energie spart. Fachleute aus Vertrieb, Planung, Fertigung und Wartung auf Hersteller- wie auch Kundenseite können anhand des digitalen Zwillings gemeinsam alle Optionen realitätsnah durchspielen, diskutieren und optimieren. Weitere Optionen des Digitalen Zwillings sind das Training zukünftiger Maschinen- und Anlagenbediener im Umgang mit dem System sowie der virtuellen Inbetriebnahme. Und letztlich lässt sich die reale Anlage über ihren digitalen Zwilling auch real bedienen und warten – und das über Ländergrenzen hinweg.

Die IFFA öffnet vom 4. bis 9. Mai 2019 ihre Tore in Frankfurt am Main. Die internationale Leitmesse der Fleischwirtschaft geht mit positiven Vorzeichen an den Start: mehr als 1.000 Aussteller aus rund 50 Ländern haben sich bereits zum Branchenhighlight angemeldet. Sie belegen eine Ausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern brutto – acht Prozent mehr als zur Vorveranstaltung. Die Einbindung der neuen Messehalle 12 ermöglicht es der IFFA zu wachsen. Zudem konzentriert sich die Messe erstmals im Westteil des Frankfurter Messegeländes und bietet dadurch einen umfassenden Überblick und ein zukunftsorientiertes Messeerlebnis.

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Soweit wesentliche Auszüge aus der jüngsten Medieninformation der IFFA Messeleitung

Soweit wesentliche Auszüge aus der Medien-Information der IFFA-Messeleitung

Die IFFA  2019 öffnet vom 4. bis 9. Mai 2019 ihre Tore.

Der CountDown zum Eröffnungstermin der IFFA 2019 am 4. Mai 9:00 Uhr läuft

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)
Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzger-Branche

Strategie-Verlag Schmidt KG
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Sondermeldung: Die innovativsten Mittelständler Deutschlands

Sonntag, Januar 27th, 2019

WirtschaftsWoche listet VAN HEES unter den TOP TEN

Sehr geehrter Herr Fleischer/-Metzgermeister,

erfolgreiche Betriebe verändern sich; erfolgreiche Betriebe sind innovativ. In dem Zusammenhang erreicht die Fleischer/Metzgerblog-Moderation eine Medien-Information der Wallufer VAN HEES GmbH, die wir hier gern in wesentlichen Auszügen als Sondermeldung absetzen.

WirtschaftsWoche erstellt Ranking der innovativsten Mittelständler: VAN HEES gehört zu den Top Ten in Deutschland

WALLUF. Deutschlands innovativste Mittelständler – das sind solche, die nicht nur Produkte entwickeln oder verbessern, sondern die auch Grenzen überschreiten. Eine von der renommierten WirtschaftsWoche beauftragte Studie hat schon zum fünften Mal 3500 Unternehmen auf ihre Innovationskraft analysiert und eine Hitliste der fünfzig besten Mittelständler aufgestellt. Nur ein Unternehmen aus der Lebensmittelwirtschaft hat es in die Top Ten geschafft: Die VAN HEES GmbH in Walluf.

Die Beratungsfirma Munich Strategy wertete im Auftrag der WirtschaftsWoche Jahresabschlüsse und Präsentationen aus, zudem befragte sie Geschäftsführer, Kunden und Konkurrenten. Die Innovationskraft eines Mittelständlers errechnete sie unter anderem aus der Zahl der Neuheiten, die ein Unternehmen auf den Markt bringt, wie hoch seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung sind und für wie innovativ es die Wettbewerber halten.

Für ihren Platz neun auf der Rangliste konnte VAN HEES überzeugende Argumente ins Feld führen. So hat das Familienunternehmen im vergangenen Jahr allein am Hauptsitz Walluf rund 1,2 Mio. Euro in die Bereiche Forschung und Entwicklung gesteckt und hat über 200 neue Produkte auf den Markt gebracht. Mit neuen Herstellungsverfahren, neuen Anwendungsszenarien für bestehende Technologien und neuen Prozessen wurde die Grundlage für eine zukunftsorientierte Entwicklung geschaffen.

Dabei hat VAN HEES im Lauf der letzten Jahre die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus den Bereichen der Zulieferer, der Wissenschaft und der Kunden, aber auch mit Querdenkern und Ideengebern ausgebaut. Seit 2013 arbeitet eine eigenständige Abteilung zusammen mit führenden Lieferanten daran, neue Rohstoffe zu erforschen und zu entwickeln. In der WirtschaftsWoche hieß es im Bericht über „Deutschlands innovativste Mittelständler 2018“: „Es klingt banal, ist aber schwer zu schaffen: Wer erfolgreich Neues verkaufen will, muss Bedürfnisse der Kunden besser erkennen.

 

„Glühbirne“ – © Foto: VAN HEES GmbH

Solche Bedürfnisse betreffen unter anderem den Wunsch der Verbraucher nach einem veganen Fleischersatz. VAN HEES hat hier mit einer neuen Proteinquelle auf der Basis von Pilzmyzel gemeinsam mit der Universität Gießen einen weltweit neuartigen Rohstoff entwickelt. Die erste vegane Wurst wurde im vergangenen Jahr erfolgreich präsentiert und machte Schlagzeilen wie „Diese Wurst ist ein Pilz“. Drei Jahre dauerte die Entwicklung des neuen Rohstoffs als Grundstoff für die humane Ernährung ohne Fleisch. Sie ist ein Baustein auf dem Weg, Antworten auf die größte Herausforderung der Menschheit zu finden: die Versorgung der Weltbevölkerung mit proteinreicher Nahrung. Mit Fleisch und Fleischerzeugnissen kann dies nicht sichergestellt werden, darüber sind sich die Experten einig.

Ein anderes aktuelles Forschungsprojekt betrifft den Bereich Cellobiose, einem natürlich vorkommenden Disaccharid. Derzeit läuft ein Patentierungsverfahren für diesen Zucker, der genauso wie Lactose fermentiert und bräunt, jedoch nicht die unangenehmen Nebenwirkungen von Lactose aufweist.

Pilzmyzel oder Cellobiose: Das sind Beispiele für das Bestreben, innovative Rohstoffe und Verfahrenstechnologien zu entwickeln, die einen Mehrwert im Lebensmittel schaffen. Es versteht sich, dass sich VAN HEES damit eine Alleinstellung im Markt erarbeiten und gleichzeitig für einen wirtschaftlichen Erfolg sorgen will. Die Grundlage dafür sieht das Unternehmen aber vor allem darin, unkonventionellen Ideen eine Chance zu geben, sich vielfältig mit kreativen Köpfen auch aus anderen Branchen zu vernetzen, Verständnis und Empathie für die Bedürfnisse der Kunden zu haben. All das ist bei VAN HEES nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Im Team sind schon manche Ideen gesammelt, weiterentwickelt und oft sogar bis zu Patentierung gebracht worden.

In der 72jährigen Chronik des Unternehmens sind zahlreiche pionierhafte Entwicklungen in der Fleischverarbeitung verzeichnet, sind einige wegweisende Standards gesetzt worden. Dass der Aktionsradius mittlerweile größer geworden ist, wurde Ende des vergangenen Jahres mit der Gründung des „Competence Centers Food.PreTECT“ deutlich, einem eigenständigen Lösungs- und Dienstleistungsanbieter für die gesamte Lebensmittelwirtschaft. Food.PreTECT wird getragen von einer Expertengruppe der VAN HEES GmbH, die für Food-Produzenten auf der Basis einer individuellen Risikobewertung maßgeschneiderte Lösungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit und der Lebensmittelhaltbarkeit erarbeitet.

VAN HEES hat seinen Focus schon seit seiner Gründung auf wissenschaftliche Forschung gerichtet. Im Mai 2018 gab es dafür ein weiteres bedeutendes Ereignis. Da wurde die Abteilung „Department of Science“ ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Dr. Alexander Stephan kooperiert sie eng mit namhaften Forschungsinstituten wie dem Max-Rubner-Institut, dem Fraunhofer-Institut und dem Max-Planck-Institut sowie mit diversen Universitäten wie der JLU Gießen, der TU München und der Universität Geisenheim. Nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich kommen Forschungsprojekte, die in den nächsten Jahren neue Produkte bzw. Verfahrenstechnologien für die Lebensmittelproduktion ergeben sollen.

„Wir haben die Lizenz zum Verrücktsein und zwar von ganz oben“, freut sich Dr. Stephan über die Rückendeckung von Gesellschafterinnen und Geschäftsführung, auch mal andere Wege zu beschreiten. Dass diese Lizenz ganz besondere Innovationskräfte freisetzt, hat die Platzierung unter den Top Ten der deutschen innovativsten Mittelständler bestätigt.

VAN HEES setzt Maßstäbe

VAN HEES setzt seit 70 Jahren Maßstäbe in der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Gütezusätzen, Gewürzen und Gewürzmischungen, Convenience-Produkten und Aromen für die Fleischbranche, die im Handwerk und in der Industrie gleichermaßen eingesetzt und geschätzt werden.

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Soweit wesentliche Auszüge aus der jüngsten Medieninformation aus dem Hause VAN HEES

Mein Fazit: Das Besondere an der TOP TEN Positionierung der VAN HEES GmbH ist: Das von der WirtschaftsWoche erstellte Ranking ist NICHT nur auf die Lebensmittelwirtschaft beschränkt. Vielmehr ist das Ranking branchen-übergreifend  und umfasst Betriebe, die zum Mittelstand gehören.

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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