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Außer-Haus-Markt als bedeutsamer Umsatz-Generator

Mittwoch, November 14th, 2018

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

vielleicht haben auch Sie als Betreiber eines stationären Fleischer-Fachgeschäfts seit geraumer Zeit eine Nachfrage-Zunahme nach Erzeugnissen Ihrer Heißen Theke festgestellt. Zudem ist die betreffende Nachfrage nach Ihren verzehrfertigen Produkten (vor Ort in einer Imbiss-Ecke Ihrer Fleischerei, über „click & collect“ oder „to go“)  insofern „volatil“, als sie sich nicht mehr nur auf die Mittagspause konzentriert, sondern über den Tag verteilt. Der Hintergrund ist folgender: Im Rahmen mobiler oder flexiblerer Arbeitszeitgestaltung des Verbrauchers wird auch dessen Essenszeit zunehmend mobil. So wird es heute für Mehrpersonenhaushalte mit Kindern immer schwieriger,  die Familie zu konstanten Essenszeiten an den Tisch zu bitten. Vor diesem Hintergrund könnte es Sie interessieren, in welchem Umfang die Fach– und Leitmessen dieses speziellen  Ernährungssektors sich diesem Thema widmen. Konkret:  In welchem Maße Sie dort einen Marktplatz oder Treffpunkt für innovative Produkte und Technologien erwarten können und/oder in welchem Umfang Sie dort umsetzbare Strategien für Ihre eigene Fleischerei-/Metzgerei aufspüren können. Auch könnte es für Sie mit dem bekannten „Blick über den Tellerrand“ wissenswert sein zu erfahren, welche Impulse eine Auszeichnung frei setzt, die ein Messe-Aussteller von der dortigen Fach-Jury erhalten hat.

Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie auf eine jüngst bei uns eingegangene Medien-Information der Hamburger INTERNORGA aufmerksam machen, die u.a.  Topics wie den „INTERNORGA Zukunftspreis 2019“, ferner „INTERNORGA Zukunftspreis Gewinner 2018 auf Erfolgskurs“ und „Hochkarätig besetzte Jury“ thematisiert.

 

Medien-Information der Hamburger INTERNORGA

INTERNORGA Zukunftspreis 2019:
Bewerbungsstart für Award in drei Kategorien

Hamburg, 23. Oktober 2018 – Die Anforderungen und Bedürfnisse in der Gastronomie und Hotellerie sind groß und vielfältig. Um am Puls der Zeit zu bleiben, erfordert es den steten Blick über den Tellerrand. Die Unternehmen, die zukunftsgerichtet denken, wirtschaften, produzieren und nachhaltige Lösungen im und für den Außer-Haus-Markt bieten, machen den Unterschied in der Branche – sie haben zum neunten Mal die Chance, sich für den INTERNORGA Zukunftspreis zu bewerben. 2019 wird der renommierte und international anerkannte Preis in drei Kategorien im Rahmen der INTERNORGA verliehen. Die Bewerbungsphase ist gestartet. Bis zum 15. Januar 2019 können sowohl Bewerbungen direkt als auch über Empfehlungen unter www.internorga.com/zukunftspreis eingereicht werden.

INTERNORGA Zukunftspreis Gewinner 2018 auf Erfolgskurs

2018 hat es der Gewinner Rieber GmbH vorgemacht. Max Maier jun., CEO CHECK Services resümiert: „Wir sind stolz, Gewinner des begehrten INTERNORGA Zukunftspreises 2018 zu sein. (mehr …)

SÜFFA 2018: Für ein gutes Stück Fleisch zahlt der Kunde gerne

Freitag, Oktober 19th, 2018

Verbraucher achten zunehmend auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Tierwohl / SÜFFA-Wettbewerbe gelten als Gütesiegel

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

der typische „qualitäts- und preisbewusste Verbraucher von heute“ stellt sicherlich auch in Ihrem Unternehmen die dominante Zielgruppe. Und dieser Kunde ist zunehmend aufgeschlossen für Informationen hinsichtlich der Wertschöpfungskette und -Schwerpunkte Ihres Fleischer-Fachgeschäftes.

Im Rahmen unserer laufenden Berichterstattung zur SÜFFA 2018 erreicht die Fleischer/Metzgerblog-Moderation  eine weitere

 

Medieninformation des Messeveranstalters

 

die wir Ihnen nachstehend gern in wesentlichen Auszügen vorstellen:

 

„„Deutschland, wie es isst“ – unter diesem Titel gibt der aktuelle „Ernährungsreport“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) interessante Einblicke in das Konsumverhalten der Bevölkerung. Darüber kann sich insbesondere das Fleischerhandwerk freuen: Allen vegetarisch-veganen Strömungen zum Trotz kommen bei knapp einem Drittel der Befragten weiterhin täglich Fleisch und Wurst auf den Tisch. In ihrer Kaufentscheidung sind die Kunden durchaus anspruchsvoll.

Höherer Preis wird akzeptiert
Laut der BMEL-Studie spielen bei tierischen Produkten zunehmend Kriterien wie regionale Herkunft und Zuchtbedingungen eine Rolle. Eine große Mehrheit der Befragten wäre bereit, mehr für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Tiere besser gehalten würden, als es die Gesetze vorschreiben. Trends, die an der Metzgertheke vor Ort spürbar sind, wie Metzgermeister Günther Egeler von der Ammertäler Metzgerei Egeler in Ammerbuch-Reusten bestätigt: „Es wird heute viel bewusster eingekauft. Unsere Kunden wollen wissen, woher die Tiere stammen oder welches Futter sie bekommen haben. Da wir mit unseren regionalen Lieferanten seit vielen Jahren persönlich zusammenarbeiten, können wir sicher sein, dass kein Genfutter und auch kein Soja aus Südamerika verwendet wurde.“ Dafür greife der Verbraucher gern etwas tiefer in die Tasche.

Neues Werteverständnis und Heimatbegriff
Ähnlich sieht man es auf Erzeugerseite. Seit jeher verstehe man sich als „Pionier hinsichtlich Regionalität, Tierwohl, Freiheit von Gentechnik und Medikamenteneinsatz“, erklärt der Gründer und Vorsitzendende der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall w.V., Rudolf Bühler. „Die Verbraucherschaft verlangt das heutzutage. Diese Trends sind mit einem neuen Werteverständnis verbunden, ausgehend von dem Begriff ‚Heimat‘.“ Die „natürliche und historische Partnerschaft zwischen Bauern und Fachmetzgereien“ sei dabei von Vorteil für beide Seiten, denn „auch die Fachmetzgerei kann nur überleben, wenn sie hochwertiges Fleisch aus bekannter bäuerlicher Herkunft anbietet und nicht anonymen Rohstoff vom Handel oder den großen Fleischkonzernen“.

Metzger mit eigener Herde
Metzger Egeler, der 2017 auf der Stuttgarter SÜFFA von den Fachmedien afz – allgemeine fleischer zeitung und FLEISCHWIRTSCHAFT als „Persönlichkeit des Jahres“ ausgezeichnet wurde, hält am Ort selbst eine kleine Herde von Hinterwälder-Rindern, eines kleinrahmigen Landschlags aus dem Schwarzwald. Neben einem Beitrag zum Erhalt der gefährdeten Nutztierrasse steckt dahinter ein Naturschutzgedanke: „Diese Tiere sind an Hanglagen angepasst; sie schonen die Böden, da sie keine tiefen Tritte hinterlassen, und fressen Gräser, die das normale Fleckvieh nicht anrührt.“ Bei der Verarbeitung liegt Egeler „aus Respekt vor dem Leben“ die vollständige Verwertung der Tiere am Herzen. „Das ist ja auch sinnvoll, wenn schon ein Tier stirbt.“ Besonders wichtig sei auch, „dass die Erzeuger selbst den Transport zur Schlachtung übernehmen. So entsteht für die Tiere weniger Stress, was sich nicht zuletzt in der Fleischqualität niederschlägt.“ Ähnliches gelte für die Arbeit im genossenschaftlich betriebenen Gärtringer Schlachthof, wo hohe Tierwohl- und Hygienestandards herrschten. „Das alles können wir im Ladengeschäft kommunizieren. Bislang hat es sich ausgezahlt, dass wir diesen Weg gegangen sind. Unsere Chance ist Qualität!“

Gütesiegel: SÜFFA-Qualitätswettbewerbe
Ein Marktplatz für Qualität im besten Sinne ist die Fachmesse SÜFFA, Branchentreff für das Fleischerhandwerk und die mittelständische Industrie in Deutschland und im angrenzenden Ausland. Die begehrten Auszeichnungen bei den SÜFFA-Qualitätswettbewerben, die deutschlandweit zu den größten und wichtigsten ihrer Art zählen, gelten als anerkannte Gütesiegel.““

Soweit die Pressemitteilung der SÜFFA Messeleitung

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Bücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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