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INTERNORGA 2019

Mittwoch, Dezember 12th, 2018

Vielseitig vernetzt:
Aktuelle Entwicklungen in der Küchen-technik auf der INTERNORGA

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister, es sind die überregional bedeutsamen Fachmessen, die wir hier auf Fleischer/Metzgerblog mit einer Vielzahl von Beirägen auch dieses Jahr wieder gern begleitet haben. Und hierzu gehört natürlich auch die INTERNORGA, die nach eigener Aussage als „Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-MARKT“ wahr genommen wird. So freuen wir uns zum Schluss dieses Jahres, Sie auf eine PR der INTERNORGA Messeleitung aufmerksam machen zu können, die wir ihnen nachstehend gern in wesentlichen Auszügen zur Kenntnis geben.

Medien-Information der Hamburg Messe und Congress GmbH

Hamburg, 11.12.2018 – Die Küche ist das Herzstück jeder Gastronomie, doch Trubel ist in jeder Profiküche Alltag. Smarte Küchentechnik unterstützt die Teams und schafft neuen Freiraum – multifunktional, cloudbasiert oder intuitiv bedienbar, bringt sie im Zeitalter der Digitalisierung zahlreiche Vorteile. Von intelligenten Spülgeräten über digitale Organisationssysteme bis hin zu hochwertigen Kombidämpfern zeigen über 300 renommierte Hersteller auf der INTERNORGA 2019 das gesamte Spektrum der Küchentechnik von morgen.

Führende Hersteller von Küchentechnik arbeiten kontinuierlich an neuen Funktionen. Im Fokus dieser Entwicklungen steht die Vernetzung der Geräte und die damit einhergehende Effizienzsteigerung sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen im Hinblick auf Energie, Chemikalien oder Wasser. In insgesamt drei Messehallen zeigen namhafte Produzenten wie Rieber, Hobart oder Rational auf der INTERNORGA 2019, der Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt, ihre neuesten Innovationen.

„INTERNORGA Küchentechnik“
© Foto: Hamburg Messe und Congress / Rolf Otzipka

Effizienz auf höchstem Niveau

Im Bereich Spültechnik erwarten die Besucher Innovationen, die sowohl den Wasserverbrauch als  auch den Arbeitsaufwand senken. Neue Geräte ‚denken‘ für den Anwender mit und analysieren Geschirrspülmengen oder verfügen über variable Wasserdruckregulierung. „Die unkomplizierte Bedienung der Geräte ist ein wichtiger Faktor”, betont Manfred Kohler, Geschäftsführer Vertrieb und Produktion bei Hobart. Der Marktführer für gewerbliche Spültechnik arbeitet gemeinsam mit weiteren Herstellern an standardisierten Schnittstellen für die Branche, um das Thema Küche 4.0 voranzutreiben.

Bei der Speisenzubereitung sind vor allem multifunktionale, mit dem Internet verbundene Geräte gefragt. Diese entlasten nicht nur die Küchenteams, sondern vereinen zudem auf kleinem Raum Funktionen mehrerer Großgeräte. Sie nehmen Köchen Routinearbeiten ab, optimieren Prozesse und ermöglichen von unterwegs den Zugriff auf Kennzahlen und Einstellungen. Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung ist die optimierte Aufzeichnung von Lager- und Transportwegen sowie die damit verbundene Einhaltung der HACCP-Richtlinien. „Die digitale Anwendung spart nicht nur enorme Zeit und personelle Ressourcen, sondern auch unzähliges Papier, welches bei der herkömmlichen, analogen HACCP-Dokumentation anfällt“, bestätigt Max Maier junior, CEO des Digitalisierungs- und Organisationssystems CHECK CLOUD sowie INTERNORGA Zukunftspreis-Gewinner und Aussteller der INTERNORGA 2019.

 

Vernetzung als Kostenvorteil

„Die Vernetzung einzelner Geräte wird heute in Großküchen immer bedeutsamer. Wer investieren und dadurch langfristig seine Wirtschaftlichkeit verbessern will, sollte die Gelegenheit nutzen, sich auf der INTERNORGA umfassend zu informieren,” rät Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin der Hamburg Messe und Congress GmbH.

„Claudia Johannsen – Geschäftsbereichsleiterin“
© Foto: Hamburg Messe und Congress / Rolf Otzipka

„Dank des breiten Spektrums, das wir im Bereich Küchentechnik in insgesamt drei Messehallen bieten, findet der Fachbesucher die unterschiedlichen Lösungen kompakt an einem Ort.”

Über Neuheiten aus dem Bereich Küchentechnik informiert die INTERNORGA vom 15. bis 19. März 2019 in den Messehallen A2, A3 und A4.

Über die INTERNORGA

Die INTERNORGA ist die Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Bäckereien und Konditoreien. Mehr als 1.300 nationale und internationale Aussteller präsentieren über 95.000 Fachbesuchern ihre Produkte, Trends, Innovationen sowie digitalen Lösungen für den gesamten Außer-Haus-Markt. Begleitet wird die Fachmesse durch international besetzte Kongresse, ein umfassendes Rahmenprogramm und innovative Branchenwettbewerbe. Vom Verband der Deutschen Messewirtschaft (AUMA) ist die INTERNORGA als einzige internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Deutschland klassifiziert.

Weitere Informationen zur INTERNORGA 2019 auf der Website sowie im Social Web:

Kontakt INTERNORGA:

Andrea Paechnatz, Tel.: 040/3569 2093, E-Mail: andrea.paechnatz@hamburg-messe.de

Soweit wesentliche Auszüge aus der Medien-Information der Hamburg Messe und Congress GmbH

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Bücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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Next Chef Award auf der INTERNORGA 2019

Erlebnisse und Erkenntnisse anlässlich eines Sylt-Aufenthalts im Herbst 2018

Dienstag, Oktober 30th, 2018

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

auch dieses Jahr wieder wurden meine Frau und ich während unserer Sylt-Anreise per Auto spätestens dann auf DIE INSEL eingestimmt, als wir in Niebüll auf den Sylt-Shuttle fuhren.  Deichschafe auf dem Hindenburgdamm  und Galloway-Rinder auf den Sylter Salzwiesen  des Keitumer Familien-Unternehmens SYLT-GUT (Familie Andersen) begrüßten uns. Und schon freuten wir uns auf ausgedehnte Strandspaziergänge, auf die Musik in der Muschel am Brandenburger Strand von Westerland und die alljährlich dort im Herbst stattfindenden Surf-Weltmeisterschaften, welche neben dem traditionellen Biikebrennen vom 21. Februar  der Insel alljährlich einen zusätzlichen Touristenstrom bescheren. Die Beobachtungen konzentrieren sich auf die dem Fleischerei-Sektor benachbarten Gastronomie- und Hotellerie-Branchen. Denn ein Blick in Nachbarbranchen, und noch dazu auf Sylt, wo sich Touristen aus ganz Deutschland treffen, könnte Ihnen entscheidende Impulse geben zu überprüfen, inwieweit Ihre Fleischerei/Metzgerei derzeit zielgruppengerecht aufgestellt ist.

Eine erste Erkundung im Gastronomie-Sektor zwischen Westerland, Kampen und List (mit seinem Heimathafen für die Sylt-Fähre) folgte am nächsten Tag. Die Unternehmensgruppe GOSCH mit ihren Fischrestaurants ist auf Sylt quasi omnipräsent.

Es sind die maritimen Spezialitäten wie die legendären Fisch-Brötchen, es ist der „Fisch vom Grill“ und es sind die GOSCH-Klassiker, die „heiß geliebt oder kalt gemacht“ die Gäste und Kunden erfreuen. Es ist ein über die Jahre sorgsam kultiviertes Preis-Leistungsverhältnis, es ist die Konstanz in Produkt-Qualität und Service, die beim Kunden oder Gast für Kauf entscheidende Emotionen sorgen. Sei es ein Filial-Standort in einer der Haupteinkaufsstraßen von Westerland, sei es ein Standort hoch in den Wenningstedter Dünen mit Blick aufs Meer oder sei es „die nördlichse Fischbude Deutschlands in List“:   GOSCH ist an so manch einem exponierten Standort Sylts vertreten – und setzt zudem seine Expansion längst auf dem Festland fort.

An vielen zentralen Orten vertreten ist ferner Fisch Blum Sylt, der in seinen Filialen laut eigener Aussage „ein großes Angebot an erlesenem Frischfisch sowie veredelten Fischspezialitäten aus (…) eigener Räucherei und Salatmanufaktur“ vorhält. Neben dem Direkteinkauf in den Filialen und möglichem Verzehr im jeweils angrenzenden Bistro könnten Sie die Online-Betellmöglichkeiten nutzen und zwischen den Alternativen wählen: „BLUM Fisch-Spezialitäten einfach nach Hause liefern lassen oder direkt in den Filialen auf Sylt abholen“.

In Keitum punktet auf der Wattseite punktet Nielsen’s Kaffeegarten als inhaber-geführtes Unternehmen, das im Jahre 2019 sein hundertjähriges Bestehen  feiern wird. Hoch über dem Watt und folglich ruhig gelegen ist das Unternehmen nach einer umfangreichen Renovierung seit Mai 2017 wieder geöffnet. Mein Kontakt zur Familie  Nielsen ermöglichte mir sodann, über die Tochter Ophelia und einen ihrer Kollegen Informationen zum Alleinstellungsmerkmal des Betriebes zu erhalten: Es sei die exponierte Lage mit Aussenterrasse hoch über dem Watt und mit entsprechend grandiosem Ausblick, die in Verbindung mit dem ausgesuchten Angebot an Backwaren eine solide Stammkundschaft generiert habe. Die variantenreiche Auswahl an Brötchen, Kuchen und Torten sei grundsätzlich in Handarbeit selbst gemacht. Hergestellt werde nach tradierten Familien-Rezepten, die vielfach seit nahezu einhundert Jahren unverändert genutzt würden. Derzeit seien sechzehn verschiedene Torten im Angebot, die teilweise auf die Saison abgestimmt sind.

Natürlich habe ich es mir gemeinsam mit meiner Frau nicht nehmen lassen, während des Kaffeetrinkens eine Spezialität des Hauses genießen: Die Friesentorte mit selbst gemachtem Pflaumenmus, so die Tochter Ophelia, enthalte auch einen ganz bestimmten Prozentsatz an Zimt, wodurch ein besonderer geschmacklicher Effekt erzielt werde.

Und auch dieses Jahr haben wir es nicht versäumt, in List  der SYLTER ROYAL Austernstube, die auch als Bistro Austernmeyer bekannt ist, einen Besuch abzustatten, – hatte doch der letztjährige Genuss einer Meeres-Preziose vor Ort einen nachhaltigen Eindruck bei uns hinterlassen. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Es war für uns beeindruckend zu erleben, wie dieser Betrieb durch sein Angebot, sein Ambiente und seinen Service seine Identität bewahrt hat. Lesen Sie hierzu bitte den Fleischer/Metzgerblog-Beitrag „Regional-Produkt mit Kultstatus“; denn ich könnte auch dieses Jahr meine Eindrücke nicht besser formulieren.

Nach wie vor strömt Kapital auf die Insel, und auch der südliche Teil Sylts rund um Hörnum entwickelt sich. Luxus-Hotels wie das A-ROSA Sylt in List oder das Budersand Hotel – Gold & Spa – Sylt in Hörnum machen so manch einen Sylt-Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

Doch der Zustrom von Kapital hat auch seine Schattenseiten. Die Immobilienpreise steigen seit Jahren und mit ihnen die Mieten. Und unter dem Druck steigender Mieten ist so manch ein Insulaner/In, der auf Sylt als Angestellter sein Geld verdient gezwungen, eine günstigere Wohnung auf dem Festland zu suchen – und muss zu diesem Zweck täglich zwischen Sylt und seinem Festland-Wohnort pendeln. Zwar gibt es auf Sylt eine mehrgeschossige, separat liegende „Personal-Unterkunft“, die jedoch den Behörden-Angestellten vorbehalten sein soll.

In Keitum ist das Restaurant „Fisch-Fiete“ inkl. Bistro weiterhin geschlossen. Im Aushang informieren folgende Schilder: „Aufgrund unvorhergesehener bürokratischer Schwierigkeiten verzögert sich die Wiedereröffnung auf unbestimmte Zeit. Sobald wir einen Eröffnungstermin benennen können, informieren wir Sie hier.“ Daneben ist ein weiterer Hinweis: „Wir planen die Wiedereröffnung nunmehr für OSTERN 2019“.

Während es in Westerland in der Friedrichstraße nachmittags möglich war, sowohl im Café Orth als auch im Diavolo einen frei werdenden Tisch problemlos anzusteuern und sich dort niederzulassen, erwarteten viele Restaurants abends eine rechtzeitige Reservierung. Umso überraschter waren wir in der Westerländer Strandstraße, als man uns im Bistro vom Hotel Stadt Hamburg mitteilte, wir wären willkommen, man nähme jedoch grundsätzlich keine Reservierungen entgegen. Als wir dann abends im 18h30 dort eingekehrt waren, füllte sich das Bistro in relativ kurzer Zeit überwiegend durch Hotelgäste bis auf den letzten Platz.

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Bücher für die Fleischer/Metzgerbranche
Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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