Das 30. Handelsforum 2018 in der Stadthalle Bielefeld

„DER KUNDE … zwischen Bedarf und Emotion – Spannungsfeld für den Handel“ 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

auch dieses Jahr wieder ist das Auditorium im Kleinen Saal der Bielefelder Stadthalle beim „Wirtschaftsforum für Handel und Dienstleistung Ostwestfalen-Lippe“ (Projektleitung: Susanne Kubisch) in gespannter Erwartung. Verspricht doch die gewählte Thematik beim 30. „Handelsforum“ (so die Kurzform des alljährlichen Events) Antworten auf aktuelle Fragen zu Kundenbegeisterung, Kundenbindung und (Omnichannel)-Marketing.

Der Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V. (Hauptgeschäftsführer: Thomas Kunz) hat auch dieses Jahr wieder bei der sorgfältigen Auswahl der Referentinnen und Referenten  den offenkundig bewährten Mix aus Theoretikern und Praktikern gewählt. Denn die Betrachtung der Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven soll die entscheidenden Erkenntnisse bringen.

Und dann ist es soweit:

Nach einer Begrüßung der Teilnehmer und Gäste sowie einem Dank an die Sponsoren sensibilisiert Ferdinand Klingenthal (Vorstand Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V.) das Auditorium, indem er  feststellt:

  • Wir erleben im Einzelhandel durch die Digitalisierung historische Verschiebungen: Kunde und Verkäufer müssen sich nicht mehr persönlich begegnen.
  • Jeder Einzelhändler muss für sich persönlich entscheiden, wo und wie er den Kunden ‚abholt‘.
  • Jeder Laden-Einzelhandel ist inzwischen ein bedeutsamer Teil der Freizeitgestaltung unserer Gesellschaft.

Es ist sodann auch dieses Jahr wieder Corinna Lampadius (TV-Moderatorin und Journalistin, Hamburg) vorbehalten, die erste Referentin vorzustellen:

Mailin Schmelter, Senior Produktmanagerin, IFH Köln

referiert zum Thema

„Vom Bedarf zum Erlebnis – Chancen für den Handel“

Amazon“, so die erste These der Referentin, „will weltweit jedes Produkt online verfügbar machen.“ Amazon dominiere den Online-Handel – und zwar schon in der Informationsphase. Schon jetzt habe sich Amazon als Produkt-Suchmaschine etabliert. Und sie schließt die Frage an: Was kann der Einzelhandel hier tun?

Hierzu differenziert die Referentin drei (Teil)-Zielgruppen

  • Der traditionelle Einzelhandelskäufer, der vor Ort Beratung wünscht
  • Der selektive Online-Shopper, der die Kanäle nach seinem jeweiligen Bedarf wechselt und übers Jahr gesehen an Bedeutung zugenommen habe.
  • Der begeisterte Online-Shopper, der primär online kauft, um Zeit zu sparen.

Unterscheide man zudem die Käufertypen nach Altersklassen und richte das Augenmerk auf die jüngere Generation, dann sei der Smart Consumer (jünger als 35 Jahre, shoppt vorwiegend übers Smartphone) von Bedeutung. Und auch in der Gruppe der Smart Consumer sei der selektive  Online-Shopper dominant!   Der Smart Consumer informiere sich vorab online, und kaufe auch – bestens informiert – im Ladengeschäft.

Nachstehend die Empfehlung der Referentin:

Unter Beachtung der Zielsetzung des Einzelhandels „Kunden gewinnen, Kunden binden“ sieht sie den Erfolgshebel darin, Convenience (Geschwindigkeit (wie schnell findet der Kunde etwas im Ladengeschäft oder im Shop), Auswahl, Verfügbarkeit) mit Erlebnis (positive Emotionen wecken, Beratung, Freundlichkeit) zu verknüpfen.

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Soweit der heutige Beitrag.

Die Würdigung weiterer Referate ist einem separaten Beitrag vorbehalten

Es grüßt Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzger-Branche

Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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