Kaffeepoints in Fleischereien?

Sehr geehrter Herr Metzger/Fleischermeister,
man trifft sie schon recht häufig in süddeutschen Metzgereien und vereinzelt auch in Fleischereien nördlich des Mains:

Die modernen Kaffeepoints oder Kaffeebars für frisch gebrühten Kaffee. – Ein moderner Kaffeeautomat mit angrenzenden zwei oder drei Stehtischen ist im Kundenraum aufgestellt.

Der Sinn:

Förderung der ungezwungenen Unterhaltung zwischen den Kunden/Kundinnen. Die für Ihre Fleischerei/Metzgerei so wichtige Mund-zu-Mund-Propaganda wird verstärkt.

Steigerung der Wohlfühl-Atmosphäre in Ihrem Ladengeschäft. Ein entspannter Kunde erinnert sich auch zu Hause gern an seinen Einkauf.

Erhöhung der Verweildauer des Kunden/Kundin. Erfahrungsgemäß trägt eine Erhöhung der Verweildauer – sofern sie freiwillig ist und nicht durch zu langes Warten an der Kasse hervorgerufen wird – zu einer Steigerung der Einkäufe bei.

Nebeneffekt:

Schon der Verkauf von nur zehn Tassen Kaffee pro Tag bringt aufs Jahr hochgerechnet einen erfreulichen Absatz von 3.000 Tassen Kaffee und trägt zu einer marginalen Umsatzsteigerung in Ihrer Fleischerei/Metzgerei bei.

Über Ihren Kommentar mit Ihren Erfahrungen oder Ihrer Meinung würde ich mich freuen.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Blog-Moderator)

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One Response to “Kaffeepoints in Fleischereien?”

  1. Verenahahn sagt:

    Sehr geehrte Kollegen, eine wirklich schöne „Wohlfühloase“ diese Kaffeeecken, jedoch sehe ich ein Problem bei der Versteuerung der Waren. Wie gehen Sie damit um, wenn ein Kunde sich eine Wurstsemmel und ein paar Wiener kauft, sich hinsetzt und dann isst? 7% oder 19% Mwst? Wie verhalten Sie sich?

    Grüße Verena Hahn