IFFA 2016: „Meet the Best!“

April 21st, 2016

IFFA 2016 geht mit Rekordanzahl von 1.000 Ausstellern an den Start

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Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister, auf der IFFA trifft sich vom 7. bis zum 12. Mai in Frankfurt am Main die gesamte Branche der Fleischwirtschaft. Mit 1.000 (eintausend) Ausstellern erreicht die IFFA 2016 einen neuen Rekord und versammelt vier Prozent mehr Unternehmen als zur Vorveranstaltung. Im einzelnen erläutert die IFFA-Messeleitung hierzu: Read the rest of this entry »

Das ungenutzte Potenzial

Mai 6th, 2016

Warum Sie offensiv die Erwartungen des selektiven Onlineshoppers bedienen sollten

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

Das Fleischer-Fachgeschäft als MARKE

als Inhaber eines stationären Fleischer-Fachgeschäfts profitieren Sie von dem Vertrauensvorschuss, den ein stationärer Betrieb zunächst einmal bei der lokalen Bevölkerung genießt. Ist es Ihnen gar im Laufe vieler Jahre oder gar Generationen gelungen, Ihr Fachgeschäft in der Wahrnehmung durch den Verbraucher als MARKE zu positionieren, sind die Voraussetzungen gut, primär Ihre Dauerwaren per Onlineshop auch überregional zu vermarkten. Und vielleicht gehören auch Sie bereits zu den Fleischereien/Metzgereien, die im Onlinegeschäft höhere Zuwachsraten erzielen als im stationären Verkauf.

Sichtbarkeit im Internet durch laufende keyword-gestützte Website-Aktualisierung, Warenverfügbarkeits-Anzeige im Onlineshop sowie Präsenz in den Sozialen Medien und auf Regional-Portalen steigern die Besuchs-Frequenz des Onlineshoppers. Zudem wird ein Abhol- oder Lieferservice vom Kunden zunehmend geschätzt.

Der selektive Onlineshopper

Auch für Sie als Fleischer/Metzgermeister wird der selektive Onlineshopper bedeutend, der bereit ist, sowohl stationär als auch online zu kaufen. Denn hier liegt Medienberichten zufolge noch ein riesiges Potenzial solcher Verbraucher brach, die zwar derzeit ihre Lebensmittel noch ausschließlich stationär einkaufen, aber „sich durchaus vorstellen könnten, auch online einzukaufen“. Und dieses Potenzial gilt es, offensiv zu nutzen:

Die smartphone-adaptive Website

So kommen Sie den Wünschen oder Erwartungen des MOBILEN Onlineshoppers entgegen, indem Sie ihm den Besuch Ihrer Website durch ein Responsive Design so angenehm und bequem wie möglich machen. Eine übersichtliche Strukturierung einer smartphone-adaptiven Website steigert die Verweildauer des Online Users und erhöht hierdurch die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs.

Der Frische-Automat

Zwar ermöglichen Sie dem Kunden durch einen Onlineshop, seine Bestellungen unabhängig von Zeit und Standort an sieben Tagen der Woche rund um die Uhr aufzugeben, – eine unmittelbare Verfügbarkeit über die bestellte Ware außerhalb Ihrer Ladenöffnungszeiten ist für den Kunden jedoch nicht gegeben.

So erfreuen viele Fleischereien/Metzgereien den lokalen oder regionalen Kunden durch einen vor dem Ladengeschäft aufgestellten Frische-Automaten, der den stationären Kauf mit unmittelbarer Warenausgabe rund um die Uhr ermöglicht. Besonders fortschrittlich sind hierbei solche Fleischereien/Metzgereien, die nicht nur dem Smartphone User ermöglichen, auf ihrer Website die jeweils aktuelle Bestückung des Automaten über eine WebCam vor Antritt seiner Einkaufsreise einzusehen.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzger-Branche
Autor des aktuellen Strategie-Buchs “Die Metzger-Bibel”

Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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Handel 4.0 – Digitalisierung als Herausforderung und Chance – Teil drei

April 29th, 2016

Strategische Empfehlungen zur situativen Umsetzung auf dem 28. Handelsforum OWL in Bielefeld

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„Referenten/Innen und Moderatorin mit Handelsverbands-Repräsentanten des 28. Handelsforums OWL“
© 2016 Fotograf: Martin Seidel / Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V.

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

dieser Beitrag folgt unmittelbar dem Beitrag „Handel 4.0 – Digitalisierung als Herausforderung und Chance – Teil zwei“.

 

Mechthild Möllenkamp, Geschäftsführerin Edeka Möllenkamp, Osnabrück referiert zum Thema

„Das Internet schmeckt und riecht nicht?“ – Chancen des Online-Lebensmittelhandels –

Zunächst zeichnet die Referentin ein Schreckens-Szenario: Amazon plane, unter dem Label „Amazon Fresh“ einen Kunden nach Auftragseingang bereits nach eineinhalb Stunden zu beliefern. Um sodann zu relativieren, denn: „Amazon braucht dazu den stationären Handel.“ Neben den bekannten Erfolgsfaktoren des Online-Shops wie Auswahl, Preise und Aktualität, so die Referentin, sei SERVICE für ein stationäres Geschäft bedeutsam: hierzu zählten Bezahlsysteme sowie Abhol- und Lieferservice. Neben Radio-Werbung favorisiere man Werbung mit QR-Code auf Bussen.  So könne ein Mobile User sein Smartphone nehmen und den QR-Code einscannen. Zwar kauften derzeit wohl nur 12% der Deutschen Lebensmittel online.  Offenbar könnten sich aber 43% der Deutschen vorstellen, Lebensmittel online zu kaufen.

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Markus Stratmann, Ranzenfee und Koffertroll, Rheda-Wiedenbrück widmet sich dem Thema

„Stationärer Erfolg dank der Digitalisierung“

Mit der Fragestellung „Wie können wir unsere Kompetenz, die wir als stationärer Händler haben übers Internet vermitteln?“ und der gezogenen Schlussfolgerung, einen Online-Shop einzurichten, habe er die richtige Entscheidung getroffen. Denn man habe ganz neue Absatzmöglichkeiten übers Internet geschaffen. So habe er bei seinen Artikeln (z. B. Ranzen) die Anzahl der Motive ungewöhnlich stark ausweiten können, was natürlich auch den Verkauf im stationären Handel beflügle. Allerdings dürfe man so wenig wie möglich vergleichbar sein. Hierzu müsse man innovativ sein und gelegentlich auch Zugaben machen. Im übrigen gälte es auch im Internet, die eigene MARKE zu pflegen.

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Michael Wendt, Mitbegründer Locafox, Berlin referiert zu

„Das Internet zum Freund machen“ – Wie der stationäre Handel seine Qualiäten online ausspielen kann

Unter der Zielsetzung, den lokalen Handel zu stärken, so der Referent habe man unter dem Topic „Online finden – im Geschäft kaufen“ vor drei Jahren Locafox in Berlin gegründet. Man wolle erreichen, dass das digitale Angebot des stationären Handels auch im Internet SICHTBAR wird. Der Offline-Handel solle über Locafox online repräsentiert werden. Man verstehe sich als „Marktplatz für lokale Bestände“. So könne z. B. der im Netz nach einer Kamera in OWL suchende Kunde über Locafox eine Liste entsprechender Betriebe einsehen, sich die gewählte Kamera im Geschäft reservieren lassen und anschließend abholen. Die Zugriffszahlen auf Locafox signalisierten:

„Die Zukunft wird MOBIL!“

„Der Internet-Traffic über Smartphones überholt in aller Kürze den von traditionellen PCs!“

Zwar kooperiere man in OWL derzeit mit etwa 120 Geschäften. Man wolle jedoch deutlich mehr Händler zur Teilnahme motivieren, um auch ihnen maximale Sichtbarkeit zu ermöglichen.

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Mariam Dombrovskaja, Shopkick, Berlin widmet sich dem Thema

„The future of shopping“ – Wie die Prämien-App Shopkick mehr Kunden ins Geschäft zieht –

Auch Mariam Dombrovskaja widmet sich der Frage, wie der mobile Smartphone-User motiviert werden könne, den stationären Handel zu besuchen. Sie ist überzeugt: Shopkick ist die Lösung, denn Shopkick sei die Mobile Revolution im Handel. Denn Nutzer der Shopkick-App bekämen Bonuspunkte, wenn sie ein angeschlossenes Geschäft beträten oder Produkte in dem Geschäft mit ihrem Smartphone einscannen. Diese Bonuspunkte könne der Kunde dann in dem ausgewählten Geschäft gegen Gutscheine einlösen. Shopkick begleite so den Kunden durch das Geschäft und erhöhe dessen Verweildauer. In der App könnten Händler auch ihre (Sonder)-Angebote platzieren. So könne die App den User informieren, wenn er an Geschäften vorbeikäme, die diese Angebote führten. So beeinflusse Shopkick auch die Entscheidung des Kunden, wo er hinginge um einzukaufen und biete ihm einen Anreiz, auch ein neues Geschäft aufzusuchen. Shopkick motiviere zum stationären Einkaufen.

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Auch dieses Jahr wieder bleibt es Ferdinand Klingenthal vorbehalten, ein Résumée zu ziehen: Erfreulicherweise, so der Vorstand Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e.V., sei in den Referaten eine beachtliche Vielzahl an Möglichkeiten aufgezeigt worden, wie sich der stationäre Handel positionieren könne. Handel sei nun einmal Wandel und seine Entwicklung sei noch lange nicht abgeschlossen. Und so freue er sich auf das 29. Handelsforum im nächsten Jahr.

Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzger-Branche
Autor des aktuellen Strategie-Buchs “Die Metzger-Bibel”

Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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Handel 4.0 – Digitalisierung als Herausforderung und Chance – Teil eins

Handel 4.0 – Digitalisierung als Herausforderung und Chance – Teil zwei

Handel 4.0 – Digitalisierung als Herausforderung und Chance – Teil zwei

April 29th, 2016

Strategische Empfehlungen zur situativen Umsetzung auf dem 28. Handelsforum OWL in Bielefeld

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

dieser Beitrag schließt sich unmittelbar an den Beitrag „Handel 4.0 – Digitalisierung als Herausforderung und Chance – Teil eins“ an.

Norbert Prühringer, Unternehmensentwickler aus Wien, widmet sich dem Thema: „Exzellenz im digitalen Zeitalter“. Er sieht ein exzellentes Kunden-Erlebnis Read the rest of this entry »