Der „Pfiff“ Nr. 59 der Wallufer VAN HEES GmbH

Februar 5th, 2016

…mit Produkten und Rezeptideen für die Grillsaison 2016

VAn Hees - PFIFF 59 DeckblattSehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

erfahrungsgemäß haben Sie in Ihrem Betrieb überwiegend den Kunden, der neben kompetenter Bedienung/Beratung Wert auf Qualitätskonstanz und ein angemessenes Preis/Leistungsverhältnis legt. Zudem haben (Provenienz)-Sicherheit und Vertrauen bei der überwiegenden Mehrzahl Ihrer Kunden einen hohen Stellenwert. Eine große Vielzahl Ihrer Kunden schätzt deshalb eine gewisse Kontinuität in Ihrem Angebots-Sortiment.

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Die Bestläufer Ihrer Metzgerei und ihre Ursachen

Februar 11th, 2016

Innovationen, Energie, Fehlschläge, Strategie und Zufall

Sehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister,

über die Bedeutung Ihrer Bestläufer und deren Anteil am Umsatz Ihres Unternehmens haben wir hier schon häufiger gesprochen. Haben Sie aber auch schon mal hinterfragt, warum Produkt A Ihres Sortiments zum Bestläufer geworden ist und warum Produkt B nicht? – Hierfür könnte es eine Reihe von Gründen geben: Read the rest of this entry »

Weiterer Vorbericht zur IFFA 2016: „Fleischindustrie 4.0“ nimmt Fahrt auf

Januar 29th, 2016

Digitalisierung als Wertschöpfungsfaktor 

IFFA_LOGO_RGB_150px_dpiSehr geehrter Herr Fleischer/Metzgermeister, im Rahmen unserer Vorberichterstattung zur IFFA 2016 freuen wir uns, Sie hier auf Fleischer/Metzger-Blog von einer weiteren Pressemitteilung in Kenntnis zu setzen, welche die Blog-Moderation jüngst erreichte und die wir Ihnen in wesentlichen Auszügen gern übermitteln.

Presseinformation der IFFA-Messeleitung zur IFFA 2016

Die seit mehr als fünf Jahren angekündigte Revolution durch Industrie 4.0 blieb bislang aus. Vielmehr zeichnet sich ab, dass der digitale Wandel in vielen evolutionären Teilschritten erfolgt. Zahlreiche  Anwendungen aus den Bereichen Produkt- und Prozessüberwachung, Kennzeichnungstechnik, Verpackung, Distribution und Logistik sowie Wartung und Instandhaltung zeigen schon heute, wohin die Reise geht. Software, Sensoren, Daten und Vernetzung sind dabei die Hauptakteure.

Industrie 4.0 braucht unzählige IP-Adressen

Zukünftig sollen Maschinen und Anlagen nicht nur eigenständig Informationen über alle wichtigen Prozess- und Systemzustände liefern, sondern auch untereinander kommunizieren und ohne menschliches Zutun korrigierend und optimierend in Produktionsabläufe eingreifen. Das erfordert unzählige, intelligent miteinander vernetzte Hochleistungssensoren zur Überwachung von Produkt-, Maschinen- und Prozessdaten. Das bisherige  Internetprotokoll IPv4 kann jedoch die dazu erforderliche Anzahl IP-Adressen nicht bereitstellen. Dringendste Aufgabe ist daher eine schnelle Umstellung auf den neuen Internetstandard IPv6, unter dem sich nahezu beliebig viele IP-Adressen für Sensoren, Geräte, Maschinen oder Anlagen vergeben lassen. Dieser Wandel ist aktuell weltweit im Gange.

Ohne vernetzte Sensoren geht nichts

Beim Messen von Temperatur, Feuchtigkeit, Viskosität, Stromaufnahme, Drehmoment, Druck, Materialfluss, Gewicht usw. prägen zunehmend Sensoren mit direkter Netzanbindung oder Funkübertragung beziehungsweise Datenlogger das Bild. Hier sticht vor allem die RFID (Radio Frequency Identification)-Technik hervor. RFID-Tags tauschen über Funk Informationen und Signale mit den Schreib-Lese-Geräten der unterschiedlichen Be- und Verarbeitungsmaschinen sowie Transport-, Kühl- und Lagersystemen aus. Integriert in Schlachthaken, Transportgestelle, Behälter, E2-Satten oder Verpackungen können sie Maschinen und Anlagen steuern und alle Produkt- und Prozesszustände entlang der Wertschöpfungskette dokumentieren. Die jederzeit verfügbaren Prozessdaten sorgen für mehr Transparenz, Prozesskontrolle und Effizienz in der Produktion und bilden eine sichere Bank für Hersteller im Rahmen der Rückverfolgbarkeit von Produkten und Chargen.

Kennzeichnungstechnik sorgt für Transparenz und Sicherheit

Intelligente und flexible Kennzeichnungssysteme sind für Verarbeitung, Verpackung und Logistik inklusive Lagerung von Fleisch- und Wurstwaren unerlässlich. Im Fokus stehen dabei gemäß EU-Verordnung 1169/2011 Informationen über die Bezeichnung des Lebensmittels, Ursprungsland oder Herkunftsort, Ort der Schlachtung, individuelle Serien- und Chargennummer sowie Angaben über Zutaten, Nährwertdeklarationen, Nettofüllmenge, Einfrierdatum von gefrorenem Fleisch und Fleischerzeugnissen usw. Hier haben sich Laser- Tintenstrahl- und Thermodrucker zum Beschriften von Etiketten mit Bar-, Datamatrix- oder QR-Code etabliert. Laserscanner und Digitalkameras  stellen sicher, dass Etiketten richtig bedruckt und platziert sind. Besonderes Augenmerk gilt auch hier der RFID-Technik. Sie benötigt, anders als die vorgenannten Verfahren, keine freie „Sichtverbindung“ zum Schreiben oder Lesen der Daten. Dadurch lassen sich RFID-Tags an beliebiger Stelle von E2-Satten oder anderen Transportbehältern anbringen. Dies vereinfacht das gesamte Handling (Transport, Palettieren, Lagern usw.) und macht es deutlich sicherer, z.B. durch die Vermeidung von Falscheinlagerungen.

Maschinenbedienung im Wandel

Mit wachsender Komplexität und Vernetzung von Produktions-, Verarbeitungs- und Verpackungslinien steigen die Anforderungen an die Bedienbarkeit dieser Systeme. Hier setzen sich Touchscreens mit Funktionen, wie man sie auch von Smartphones oder Tablet-PCs kennt, immer mehr durch. Sie ermöglichen ein einfaches, sicheres und vor allem intuitives Arbeiten, da die grundlegenden Bedienfunktionen den meisten Menschen von ihren mobilen Kommunikationsgeräten vertraut sind. Entscheidend für die Arbeitsergonomie ist hier die Gestaltung der Benutzeroberflächen mit möglichst selbsterklärenden Symbolen bis hin zu fotorealistischen Abbildungen von Maschinen und Anlagen der eigenen Prozesslinien. In einem weiteren Schritt sollen mobile Bediengeräte die stationären Systeme ersetzen – doch gilt es noch viele Fragen hinsichtlich der Maschinen-, Produkt- und Datensicherheit sowie verbindlicher Standards zu klären.

Anlagenverfügbarkeit und Produktionssicherheit

Ungeplante Produktionsstillstände sind der Albtraum für jeden Hersteller. Hier bieten vernetzte Sensoren zur Maschinenüberwachung (Condition Monitoring bzw. CMS) in Verbindung mit intelligenter Datenanalyse und Einbindung in ERP-Systeme die Möglichkeit zur vorhersagbaren Wartung (Predictive Maintenance, kurz PM). Diese kann auch im Rahmen der Fernwartung seitens des Maschinen- oder Anlagenherstellers erfolgen, wodurch sich die Servicekosten reduzieren und die Fertigungsqualität sowie Planungssicherheit deutlich erhöhen lassen.

Vom 7. – 12. Mai hat die IFFA – die Nr. 1 der Fleischwirtschaft in Frankfurt am Main ihre Pforten geöffnet. Fachbesucher können sich hier umfassend über Möglichkeiten der Vernetzung von Maschinen und Prozessen gestützt durch moderne Informations-, Sensor- und Steuerungstechnik im Sinn von Industrie 4.0 informieren. Rund 960 Aussteller aus 47 Ländern, darunter alle Marktführer, zeigen ihre Innovationen entlang der gesamten Prozesskette der Fleischwirtschaft.

Umfassende Informationen zur IFFA 2016 unter:
www.iffa.com

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Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 645* Millionen Euro Umsatz und 2.297* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 29 Tochtergesellschaften und 57 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 40 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2015 organisierte die Messe Frankfurt 132* Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland. Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische FesthallIFFA 2016 e einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
*vorläufige Kennzahlen 2015

Soweit die Mitteilungen der IFFA-Messeleitung

Sicherlich haben auch Sie persönlich einen Besuch der IFFA 2016 bereits eingeplant.
Ich grüße Sie herzlich

Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Schmidt (Fleischer/Metzgerblog-Moderator)

Autor strategischer Sachbücher für die Fleischer/Metzger-Branche
Autor des aktuellen Strategie-Buchs “Die Metzger-Bibel”

Verlag: Strategie-Verlag Schmidt KG
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Link zu einem anderen IFFA-Vorbericht:
IFFA 2016: Trends im Fleischerhandwerk